Elternbrief – Jesus

Liebe Eltern!

Nun schlagen wir schon den dritten Themenkreis auf: Wer ist Jesus und was wissen wir über ihn? Damit rückt die Person Jesu in den Mittelpunkt, die uns zum Abendmahl einlädt und um die sich die gesamte Kommunionvorbereitung dreht. Vieles werden die Kinder schon im Kindergarten, in der Schule oder im Elternhaus aufge­fangen haben. Uns kommt es darauf an, eine Grundlage zu schaffen und ein Jesusbild zu prägen, das tragfähig bleibt. Dazu gehören zunächst die historischen Lebensdaten, was man von ihm weiß oder glaubt zu wissen. Wir merken schnell, dass jeder offensichtlich sein eigenes Jesusbild hat. Ansichtskarten von Jesus aus dem Neuen Testament wurden ausgetauscht und ins Gespräch gebracht. Sie reicherten die Vorstellungen an und verknüpften das Vorwissen der Kinder noch einmal neu. Sicher wird es nicht gelingen, jedes Kind nun für Jesus zu interessieren oder gar zu begeistern. Unser Ziel ist es aber, ein Grundwissen anzubieten über den Menschen „Jesus von Nazaret”, der die Weltgeschichte wie wohl kaum ein anderer seit 2000 Jahren so nachhaltig beeinflusst und unauslöschliche Spuren hinterlassen hat. Das Jesuskind, das Kinder meist aus der Weihnachtsgeschichte als Baby kennen, erscheint dabei in einem anderen Licht als dem der verklärten Weihnachtsromantik. Gott wird erfahrbar durch Jesus als Mensch, der mit beiden Beinen im Leben steht, der ein Ohr hat für die Gehörlosen, Augen für Blinde und ein Herz für Kinder und alle, die erwartungsvoll am Rande stehen. Er hat etwas zu sagen von Gott und den Menschen, eindringlich und hellsichtig. Ihr Kind ist sicher neugierig darauf, welches Bild Sie von Jesus haben und was Sie von ihm in Ihrem Leben erwarten.

Mit herzlicher Empfehlung!

Hector Pascua

P.S. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und glückliches Neues Jahr!

 

 

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